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Was ist der ISPM Nr. 15?

IPPC ist ein internationales Pflanzenschutzübereinkommen, das im Jahre 1951 abgeschlossen wurde. Der IPPC-Standard ISPM 15 steht für eine Wärmebehandlung von Verpackungsholz wie Paletten oder Stauholzkosten, welches später exportiert werden soll. Zahlreiche Länder setzen eine solche Behandlung voraus, da ansonsten eine Einfuhr verweigert werden kann. Die Wärmebehandlung findet in einer Trockenkammer statt, wobei die Kerntemperatur des Holzes mindestens 56 °C über einen Zeitraum von 30 Minuten betragen muss. Dies ist nötig, um Schadorganismen abzutöten. Da eine vollständige Trocknung von Paletten innerhalb dieser Zeit nicht erreicht werden kann, sind sie Anfälliger gegen Schimmelbefall. Ein wirksamer Schutz gegen Schimmel ist einerseits durch sachgemäße Lagerung, andererseits durch eine zusätzliche Trocknung in der Trockenkammer möglich, die jedoch mit Mehrkosten verbunden ist. Der Behandlungsvorgang in Trockenkammer wird anschließend protokolliert und steht schriftlich für spätere Kontrollen zur Verfügung. Danach wird das Verpackungsholz mit der IPPC-Markierung versehen.