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Gebrauchte Palette

Eine gebrauchte Palette wird je nach Zustand in verschiedene Klassen eingeteilt. Die Einteilung erfolgt in die Klassen A, B und C sowie nicht gebrauchsfähig. Damit eine gebrauchte Palette der Klasse A zugeordnet werden kann, muss sie über eine helle Farbe verfügen.

Gebrauchte Paletten werden ich verschiedene Klassen eingeteilt

Dazu muss sie gebrauchsfähig für Lagerung, Transport, und MFH sein. Die Abkürzung MFH steht dabei für „maschinengängig, fördertechniktauglich, hochregallagerfähig“. Die gebrauchte Palette der Klasse A verfügt zwar über Gebrauchsspuren, jedoch über keinerlei Verschmutzungen. An ihr dürfen keine Splitter abstehen oder Klötze verdreht sein. Gleichzeitig müssen sämtliche vorgeschriebenen Kennzeichen lesbar sein. Die Palettenqualität Klasse B für eine gebrauchte Palette ist ähnlich der Klasse A, jedoch ist hierbei eine Holznachdunklung zulässig. Auch muss die Palette nicht zwingend von heller Farbe sein. Für eine gebrauchte Palette der Klasse C hingegen ist die MFH-Fähigkeit nicht mehr garantiert. Außerdem müssen sie der Norm DIN EN 13698-1 entsprechen.

Palette gilt als defekt, wenn sie der Norm nicht mehr entspricht

Eine gebrauchte Palette gilt als defekt, sobald sie dieser Norm nicht mehr entsprechen, diverse Palettenbauteile zerbrochen sind oder fehlen, sowie bei nicht mehr gewährleisteter Tragfähigkeit. Stehen Nagelköpfe hervor und die Klötze sind mehr als einen Zentimeter verdreht, so gilt die gebrauchte Palette ebenfalls als defekt. Dies ist auch bei äußerst starker Verschmutzung oder Kontamination der Fall. Defekte Paletten dürfen nur von lizenzierten Betrieben repariert werden.