IPPC / ISPM 15

IPPC / ISPM 15: Hitzebehandlung gemäß IPPC-Standard ISPM 15

Holzverpackungsmaterialien, die für den Export-Handel mit einem der 200 unterzeichnenden Länder bestimmt sind, müssen nach dem ISPM Nr. 15 (internationaler phyto-sanitärer Standard) entweder hitze- oder mikrowellenbehandelt werden.

Nur so kann, im Einklang mit den internationalen Einfuhrbestimmungen für Holzverpackungsmittel, die Ausbreitung von Schadorganismen verhindert werden. Schädlinge, die über Verpackungsholz eingeführt werden, befallen lebende Bäume und Wälder und gefährden somit die Holzbestände.

Mit der effektiven Methode der Hitzebehandlung sichern wir Ihre Holzpaletten und -verpackungen ab. Die Schramm & Co GmbH ist vom Regierungspräsidium Gießen des Landes Hessen autorisiert für die

  • Lieferung von nach dem IPPC-Standard ISPM Nr. 15 behandeltem Holz und für die
  • Behandlung von Holz gemäß dem IPPC-Standard ISPM Nr. 15.

Der Betrieb ist für die Herstellung, bzw. den Handel von Holz, bzw. Holzverpackungen gemäß dem IPPC-Standard ISPM Nr. 15 entsprechend der §§ 13 p, q, r der Pflanzenbeschauverordnung unter der Registriernummer DE-HE 493038 beim Pflanzenschutzdienst Hessen registriert.

Unsere Leistungen:

  • Herstellung von Holzpaletten und –kisten für den Export nach ISPM Nr. 15
  • Behandlung von Euro- und anderen Holzpaletten, von Kisten und Stauholz nach IPPC-Standard ISPM 15
  • auf Wunsch Trocknung Ihrer Holzpaletten: Die Behandlung nach ISPM Nr. 15 stellt noch keine Trocknung dar! Bei falscher Lagerung und Verwendung kann das Palettenholz trotzdem schimmeln.
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IPPC-Standard ISPM 15: Ein Rahmenwerk für die Verwendung von Holzverpackungen im internationalen Handel

Der IPPC-Standard ISPM 15 wurde weltweit schon von mehr 100 Nationen ratifiziert und umgesetzt, darunter Australien, China und die EU. Die Einfuhrvorschriften im Exporthandel sollen verhindern, dass Schadorganismen, die sich in Verpackungsholz verbergen können, Bäume und Wälder befallen. Der ISPM Nr. 15 wird auf Packmittel wie Holzpaletten und Stauholz angewandt. Er gilt nicht für Verpackungen aus Holzwerkstoffen.

Die effektive Hitzebehandlung macht Ihre Holzpaletten und –kisten fit für den Export

Der ISPM Nr. 15 schreibt die Behandlung von Holzverpackungen mittels einer Hitze- oder Mikrowellenbehandlung vor. Die Begasung mit Methylbromid ist in Europa nicht mehr erlaubt. Die Schramm & Co GmbH nimmt in ihren betriebseigenen Trocknungsanlagen die erforderliche Hitzebehandlung vor: Der Kern des entrindeten Holzes wird für mindestens 30 Minuten durchgehend einer Temperatur von mindestens 56°C ausgesetzt. So werden Schadorganismen abgetötet. Nach der Behandlung in unseren Anlagen erhalten die Holzverpackungsmittel die offiziell anerkannte Markierung mit dem Kürzel „HT“ für „Heat Treatment“. Das Mitführen eines Pflanzengesundheitszeugnisses ist dann nicht erforderlich. Auf Wunsch unterziehen wir Ihre Holzverpackungen auch gerne einer Trocknungsbehandlung, um Schimmel vorzubeugen.

Haben Sie Fragen oder möchten Sie eine Behandlung nach IPPC-Standard anfordern? Rufen Sie uns einfach an unter 06181/956333 oder nutzen Sie unser Kontaktformular. Wir beraten Sie gern!